Gedicht

Die Uhr

Markus Schmook

Stunde, Minute, Sekunde gar,

gefressen vom unendlich Raum.

Wünsche, Gedanken, Emotionen,

all dies des Kosmos Traum.

Die Jugend rasend schnell entschwunden,

ohne Laut, still und unbemerkt.

Erklingen schallend die stummen Sekunden,

welche im Frischen mich gestärkt.

Eines neuen Tages Geburt,

Leben rennt im vollen Spurt.

Oh Rose, ihrer Schönheit willen gepflückt,

vergessen der Moment, der dich einst verzückt.

Der Zeiten Donner nun im Ohr,

ein murrender Geist Leid aufbeschwor.

Des Alters Zeit nicht das Ende,

die Gezeiten nie verschwende.

Schall des Seins im Ohr ganz klar,

des Alters Weisheit mir nun gebar.

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