Gedicht
Vier Freunde
M. Schmook
Der erste im Bunde fährt so manche Runde,
Hunday's Motor ertönt in der Proberunde.
Er heult und stöhnt, was den Maddhin nicht stört,
Nein das Klagen der Zylinder bleibt unerhört.
So manches Mal kommt's dem Maddhin nah,
Denkt an seine Mama die ihn einst gebahr.
Doch heut und hier ist er fokussiert,
und wir dabei auch noch massiert.
Von Tag zu Tag kehrt Entspannung ein,
Sein lächelnd Gesicht strahlt findet's fein.
Stunde um Stunde wird er stärker,
bereit zu verlassen seines Gedanken Kerker.
Plötzlich ruft von hinten heraus,
Oh welch lieblich Augenschmaus.
Guten Appetit ich sag Adieu,
mich erwartet's Cordon Bleu.
Mit flottem Schritt ja fast im Trab,
unser Martin sich ins Gasthaus begab.
doch allzu lang darf es nicht dauern,
lässt ihn plötzlich eine Gedanke erschaudern.
Läuft den Berg hinauf dabei fast am gleiten,
aus dem Weg muss mich vorbereiten.
ja da gibt's wirklich nichts zu streiten,
die beste Serie in unseren Breiten,
heißt Gute Zeiten schlechte Zeiten.
Er horcht auf, war das ein Brüllen?
das sind keine Kätzchen sondern Löwen!
Angst dabei den Raum zu füllen,
ringsum erfüllt die Wälder vom Gröwlen.
Die zwei Markusse sind's
Die eiligen Sprints,
erst rechts dann links die Stöcke schwingen,
sich dabei über Stock und Steine zwingen.
Das Siegel des Löwen tragen beide im Herzen,
Ob in Freud, Leid ,auch unter Schmerzen.zwei Steine abgelegt in Mariens Grotte,
doch hier herrscht nicht das Bigotte.
Den Grundstein einer Freundschaft gelegt,
sie sei gesegnet und werde gepflegt.
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