Gesellschaft / Kritik

Wohin?

Markus Schmook

Welch Angst in mir, meine Emotionen tränkt,

Die mich im Fühlen, Denken, Handeln hemmt.

Wohin mit der Angst mein Schmerz so groß,

Zermalmt mein Herz, ein riesen Stoß.

Wohin bist Du gegangen mein liebstes Herz,

des Feindes Kugel mein größter Schmerz.

Dein letzter liebevoller Blick,

Schon folgt der finale Klick.

Ein Knall, die Erde mit Blut vermischt,

dein gütig Augenlicht erlischt.

Ich schreie, klage still und innerlich

zum Schutz unseres Sohnes opferlich.

Wohin mit mir und deinem Sohn,

Oh Güte lass sie Ihn verschon.

Was geschah kann er nicht verstehen,

Musste all dies mit Schrecken sehen.

Wohin ist meine Glaube meine Zuversicht,

schaue mit Grauen des Bösen Angesicht.

Warum bin ich von allem verlassen,

Wieso, weshalb wird all dies zugelassen?

Wohin mein Kind solln wir nur gehen,

Schon kommen Soldaten, der Anzahl zehn.

Dein lieblich Angesicht mir entrissen,

werd dabei in den Staub geschmissen.

Mammi Mammi, hallt dein herz-zereissend Flehen,

jegliche Hoffnung dabei zu verwehen.

Mein Engel, Mami wird immer bei Dir sein,

Wir sehen uns wieder im ewigen Heim.

Was bleibt zu sagen zu Guter Letzt,

Hier gibt es nur das Hier und Jetzt.

Es flammt in mir gar lichterloh,

Wohin ist dahin, im Nirgendwo....

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